Wie profitieren Betriebe vom Radeln?

Radfahren ist nicht nur gesund, es lohnt sich auch finianziell für den Betrieb. Studien zeigen dass BerufspendlerInnen, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, produktiver sind als KollegInnen, die andere Verkehrsmittel nutzen. Auch Verfassung und Leistungsmotivation sind besser unter RadlerInnen.

Laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat klagen Kfz-PendlerInnen häufiger über gesundheitliche Probleme – Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen sind bei ihnen öfter zu beobachten. RadlerInnen werden auch seltener krankgeschrieben als deren KollegInnen, die mit dem Auto kommen. Die Ergebnisse der Studie „Mobilität und Gesundheit“ der Uni Frankfurt zeigen, dass Menschen, die ganzjährig zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit kommen, im Durchschnitt ein Drittel weniger Krankheitstage vorweisen als die übrigen MitarbeiterInnen.  

Auch das LKH Universitätsklinikum Graz hat sich das Ziel gesetzt, dass nur mehr ein Drittel der Mitarbeiter mit dem Auto zur Arbeit kommen: „Es geht nicht, dass jeder mit dem Auto kommt“. Das Konzept weg vom Auto würde zudem merklich zur Gesundheitsförderung im LKH beitragen, erklärt der Betriebsdirektor im ORF: Die MitarbeiterInnen kommen weniger gestresst in den Dienst und sind nach sportlicher Betätigung bereits in Schwung.

Beispielrechnung für Betrieb mit 100 RadlerInnen

Diese Graphik veranschaulicht die positiven budgetären Effekte von zur Arbeit radelnden MitarbeiterInnen. Sie kann hier heruntergeladen werden, um innerhalb des Betriebs als Argumentarium zu dienen.

Radrechner für Betriebe

Für Unternehmen ist aber in vielen Fällen der Nutzen allfälliger Investitionen in Radinfrastrukturmaßnahmen auf den ersten Blick nicht erkennbar, daher scheitern viele Bemühungen, den Radfahranteil am Weg zur Arbeit unter den MitarbeiterInnen zu erhöhen. Hier setzt der Radrechner des Umweltministeriums BMNT. Er bietet für Unternehmen jeder Größe eine Entscheidungshilfe für zukünftige Radfahrinvestitionen. Maßnahmen wie bspw. die Errichtung von sicheren Radabstellanlagen können in Relation zu zukünftigen Kosteneinsparungen gesetzt werden.

Der Radrechner für Betriebe errechnet die betrieblichen Kosteneinsparungen auf Grund einer Reduktionen der Krankenstandskosten durch den Umstieg der MitarbeiterInnen auf das Fahrrad am Weg zur Arbeit. Somit steht dem Betrieb ein Tool zur Verfügung, welches den längerfristigen monetären Nutzen durch Implementierung einer oder mehrerer Radinfrastrukturmaßnahmen aufzeigt.

 

 

 

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